Montag, 8. Februar 2016

Nach einem arabischen Märchen ...

Freie Nacherzählung durch Franziska Bischof - sehr genaue Leser/Forscher/Denker/Kritiker mögen mir eventuelle Abweichungen zur Originalgeschichte verzeihen!

Es war einmal ein grosses, elegantes Kamel, das neben sich auf dem Boden eine kleine, geschäftige Ameise erblickte. Erstaunt beobachtete das Kamel, wie die Ameise einen Stohhalm mit sich schleifte, der ein x-faches grösser war als die Ameise selbst. Eine Weile beobachtete das Kamel das kleine Tierchen. Plötzlich konnte sich das Kamel nicht mehr zurückhalten und fragte neugierig:


"He, kleines Tierchen, wie machst du das? Ich meine, du bist ja so klein und dieser Strohhalm ist doch bestimmt 20-mal schwerer als du selbst! Ich werde schon müde, wenn ich eine Last tragen muss, die 20-mal leichter ist als ich selbst!"

Die Ameise hielt inne, legte den Strohhalm ab, schaute zum Kamel empor und begann, ganz angestrengt nachzudenken. "Hm, das ist eine gute Frage, die du mir da stellst!" Lange stand die Ameise so stirnrunzelnd und konzentriert da und dann antwortete sie in überzeugtem Ton: "Weisst du, es ist so, dass ich eben für mich und mein Volk arbeite und das macht mir Spass und drum kann ich auch grosse Lasten tragen - grössere Lasten als man sie mir je zutraut. Du aber bist nicht frei. Du arbeitest für deinen Herrn. Das ist der Unterschied." Die Ameise war mit sich und ihrer Antwort zufrieden, nahm ihren Strohhalm wieder in den Mund und ging schnell weiter.

Zurück liess sie ein Kamel, das nun angestrengt nachdachte ...



Donnerstag, 14. Januar 2016

Neujahrsvorsätze verpasst oder schon wieder verpatzt ...

"Der Mensch sollte sich nicht schämen, zuzugeben, dass er Unrecht hatte. Damit drückt er - in anderen Worten - nur aus, dass er heute klüger ist als gestern." (Alexander Pope)

Heisst, ein verpasster oder bereits schon wieder verpatzter Neujahrsvorsatz kann auch jetzt, heute, neu definiert werden. Veränderungen sind immer möglich und brauchen keine "Meilensteindaten". Wichtig ist, dass sie zu den eigenen Werten und Vorstellungen passen und wir uns damit nicht einem gesellschaftlichen Druck unterwerfen. Denn dann wird es schwierig, sich selbst gerecht zu werden.

In diesem Sinne halte ich es kurz mit dem heutigen Blog, so dass Sie Zeit für Ihre persönlichen Ziele haben - jetzt! Viel Spass und genauso viel Erfolg heute, morgen und übermorgen!

Franziska Bischof-Jäggi


Donnerstag, 17. Dezember 2015

Danke Platon!

"Es ist der grösste Fehler bei der Behandlung von Krankheiten, dass es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt, wo doch beides nicht getrennt werden kann." (Platon, 428 - 348 v. Chr.)
Heinomal, wie kommt es denn aber, dass wir 2400 Jahre später noch immer genau an dem kranken?
Jemand, der einen Burnout erleidet, hat sowohl körperliche als auch psychische Symptome. Beim einen Menschen sind die körperlichen Symptome ausgeprägter, beim anderen die psychischen. Trotzdem geht der Hausarzt die Situation ausschliesslich von körperlicher Seite her an und der Psychotherapeut oder Psychiater von der emotionalen Ebene. Beide stehen unter Schweigepflicht. Selbst wenn die betroffene Person eine Schweigepflichtentbindung unterschreibt, findet der Austausch nur punktuell statt und ebenso nur punktuell wird dann wirklich Hand-in-Hand zusammengearbeitet. Was für eine Ressourcenverschwendung doch!
In den Situationen, wo die Zusammenarbeit klappt und man sich gegenseitig immer wieder Bälle zuspielt, aufeinander hört und ergänzend zueinander in den Aufbau investiert, ist der Gewinn für die betroffene Person schnell erkennbar. Die Dynamik überträgt sich nämlich sofort auch auf die Person selbst, um die es ja eigentlich geht. Die Zusammenarbeit wirkt als Katalysator.
Hat mir jemand eine Lösung, wie wir vermehrt Katalysatoren in die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Psychotherapeuten/Psychiatern einbauen können? Bei Motoren haben wir es verstanden und sehen den Gewinn. Bei den Menschen wäre es nicht anders!
Ich freue mich auf Feedbacks und Platon wiederum wird in seinem Grab vermutlich einen Freudenhüpfer machen, wenn wir ihn nach so langer Zeit langsam verstehen werden!

 

Freitag, 4. Dezember 2015

Haben Sie schon einen Schrittzähler?

Liebe Leserin, lieber Leser

Wir haben ja schon fast alles und "brauchen" ja eigentlich wirklich nichts zu Weihnachten. Aber Schenken ist eben trotzdem schön, macht Spass und sollte Spass bereiten. Aber Hand aufs Herz: Was bringt ein Schrittzähler wirklich? Klar, Sie gehören dann auch zu den Trendsettern und können mitreden. Sie fühlen sich auch vermessen, bekommen täglich Feedbacks von Ihren Geräten und den installierten Apps und wissen, ob nun die betätigten Schritte im Verhältnis zum Gewicht, Ihrem Körperfettanteil, Ihrem Ruhepuls und der Schlafdauer ausreichen oder nicht. Pah, welche Sensation! Und ja, die Schrittzähler können tatsächlich nicht nur mit dem Handy und dem Laptop, sondern auch via Bluetooth und Ihrer entsprechend gerätekompatiblen Waage miteinander reden. Welch ein Fortschritt! Gerade im Fall eines Sehproblems oder dass Ihr Bauch die Waaganzeige verdeckt (ich kenne das aus den Schwangerschaften) können Sie wirklich froh sein, dass Ihre Waage mit ihrem Schrittzähler und damit mit Ihrem Handy in Verbindung steht!



Warum ich dennoch keinen Schrittzähler habe: Ich bin Psychologin und als solche gehört es zu meinen Aufgaben, mich mit Emotionen und dem Drum-und-Dran rund um Emotionen auszukennen. Ich brauche also keinen Schrittzähler, der mir sagt, ob ich genügend Bewegung hatte und ob die Bewegung im Verhältnis zu meinem ganz allgemeinen Befinden bzw. zu dem, was von meinem Befinden eben wie oben beschrieben (Ruhepuls, Körperfettanteil etc.) messbar ist. Ich spüre tatsächlich noch, ob ich mich genügend bewegt habe, ob ich mich zu schwer fühle, ob ich finde, ich hätte nicht genügend geschlafen etc. Denn wenn man zu wenig geschlafen hat, mag man sich infolgedessen auch nicht gleich stark bewegen. Logisch, oder nicht!? Brauche ich dafür einen Schrittzähler, der mir das sagt, was ich selbst auch schon weiss?
Nun, wer das nicht selbst und ohne Gerätefeedbacks feststellen kann, spürt vermutlich auch nicht, ob er oder sie genügend Schritte im emotionalen Bereich, also raus aus den Gewohnheiten und raus aus der Komfortzone unternimmt jeden Tag? Und ob er oder sie zu viel an emotionalem Ballast mit sich herumträgt? Und ob das Verhältnis der Schritte im emotionalen Bereich und dem emotionalen Ballast korrigiert werden sollte?
Meine Gefühle kennen mich besser als jedes App, bringen mich in keine externe Abhängigkeit und sind gute Freunde von mir. Auf sie ist (fast) immer Verlass! Sie kennen weder Wackelkontakt, noch leeren Akku, noch können sie liegengelassen werden, noch brauchen sie ein Update. Ach, wie einfach das Leben doch ist, wenn man in Begleitung von guten Freunden unterwegs ist!
Meine Empfehlung an Sie: Machen Sie den ersten Schritt und kommunizieren Sie Ihrem Umfeld klar und unmissverständlich, ob Sie einen Schrittzähler wünschen zu Weihnachten oder ob Sie lieber Zeit geschenkt bekommen - z.B. in Form eines Buches, in Form eines Konzerttickets, in Form eines Putzgutscheins, eines gemeinsam besuchten Kurses etc.

Frohe Advents- und Weihnachtstage!

Franziska Bischof

Dienstag, 15. September 2015

Bitte um Nachsicht!

Liebe Leserin und lieber Leser

Das Team der Powermanagement (festangestellt und thematische Zuzüger) ist seit Jahren konstant. Eine Person davon heisst Deborah Annema (deborah.annema@bluewin.ch). Sie macht das PR für jedes Buch, schreibt Medienmitteilungen und unterstützt mich auch sonst betreffend Auftritten und Diversem. Und da das neue Buch "und was denken wohl die anderen?" nach so kurzer Zeit und nun schon seit Wochen auf Platz Nr. 4 der Kategorie Lebenshilfe platziert ist, ist es nichts als fair, Ihren Namen hier auch einmal zu erwähnen: Deborah Annema aus Rotkreuz.
Nun habe ich Ihren Namen bereits dreimal erwähnt, da sind wir uns vermutlich einig.

Geht es Ihnen auch so, dass wenn Sie jemandem etwas dreimal sagen müssen, dass Sie das nervt? Wer Kinder hat, kennt diese Situation bestens aus dem Alltag. Da sind wir uns vermutlich genauso einig.

Nun, seit ich mit Deborah Annema zusammenarbeite (4. Erwähnung), bin ich diesbezüglich nachsichtiger geworden, denn sie (Deborah Annema, 5. Erwähnung)  hat mir schon sehr bald mitgeteilt, dass wir etwas Neues 21 mal gehört oder gelesen oder gesehen haben müssen, bis es sich uns in der heutigen schnelllebigen Zeit dauerhaft einprägen kann. Seither weiss ich also, warum Witze bei mir einfach keine Chancen haben, ins Hirn zu gelangen und dort abgespeichert zu werden. Seither weiss ich aber auch, dass es noch nicht tragisch ist, einem Kind etwas mehrmals zu sagen (zugegeben, auch ich nerve mich ab und zu - wir sind alles Menschen!).

Und was spannend ist, ist, dass selbst Deborah Annema (6. Erwähnung) mir gegenüber diesen Fact vom 21. hören oder lesen oder sehen müssen nicht nur einmal und auch nicht dreimal, sondern bestimmt 21 Mal mitgeteilt hat. Inzwischen ist es also bei mir auch in Fleisch und Blut übergegangen.

Nun aber, wie schaffe ich es, Ihnen den Namen Deborah Annema (7. Erwähnung) 21 mal in einem Artikel drin zu erwähnen, so dass Sie - sollten Sie auch mal Bedarf nach einer guten PR-Frau haben - sich an sie erinnern mögen? Gut, ich kann mich jetzt hier bei Deborah Annema für die menschlich und fachlich immer perfekte Zusammenarbeit bedanken (8. Erwähnung). Nun bin ich aber erst bei einem Drittel angelangt ...

Ich bitte Sie, liebe Leserin und lieber Leser nun um Nachsicht, wenn ich Ihnen Folgendes zumute, denn ich habe ja noch anderes zu erledigen - und Sie vermutlich ja auch. Also der Effizient zuliebe folgendes:

Deborah Annema (9. Erwähnung)
Deborah Annema (10. Erwähnung)
Deborah Annema (11. Erwähnung)
Deborah Annema (12. Erwähnung)
Deborah Annema (13. Erwähnung)
Deborah Annema (14. Erwähnung)
Deborah Annema (15. Erwähnung)
Deborah Annema (16. Erwähnung)
Deborah Annema (17. Erwähnung)
Deborah Annema (18. Erwähnung)
Deborah Annema (19. Erwähnung)
Deborah Annema (20. Erwähnung)

Und nun zum Schluss: Liebe Deborah Annema (21. Erwähnung - yeah, ich habe es geschafft!!!), ich bitte dich genauso um Nachsicht, dass ich dich für dieses Experiment hier verwendet habe. Aber das musste einfach mal ausprobiert sein, eine nachhaltige Erwähnung in einem einzigen Beitrag drin! Ich danke dir für deinen Humor, dein unglaubliches Querdenkenkönnen und deine Kombination von Optimismus mit Fachlichkeit! Du bist top!

Ihnen allen wünsche ich einen ereignisreichen Tag und - vergessen Sie nicht: Man muss nicht immer alles selbst an die Hand nehmen! Es gibt Fachpersonen, die auf ihrem Gebiet einfach schneller, besser und effizienter sind - wie Deborah Annema zum Beispiel (22. Erwähnung, Ziel übertroffen!)

Herzlichst

Franziska Bischof

Deborah Annema (23. Erwähnung!!!!)


Donnerstag, 10. September 2015

Emotional überwältigt!

Liebe Leserin, lieber Leser

Kennen Sie ihn auch, den Migroswagen - von früher her? Diese Woche fuhr ich in Zug an einem Migros vorbei, der im Umbau steht. Daneben war ein Migroswagen geparkt und er hatte seine Türen für den Verkauf geöffnet. Schnell suchte ich nach einem Parkplatz, denn DAS MUSSTE ich meinen Kindern zeigen. "Bitte abschnallen und mitkommen!"

Ich ging also mit meinem 5jährigen Sohn und der 7jährigen Tochter im Migroswagen einkaufen. Ziemlich genau in diesem Alter wie meine beiden jüngsten Kinder jetzt war ich, als ich alleine im Migroswagen einkaufen durfte. Sie können es sich vielleicht vorstellen: Als ich den Wagen betrat, war ich überwältigt von Emotionen! So viele Erinnerungen kamen auf einmal hoch. Der Wagen sieht von innen noch genauso aus wie früher, riecht gleich, ist gleich eng, gleich vollgepackt, gleiches Konzept. Ich gebe zu, nicht jede Erinnerung in die Vergangenheit löst Begeisterung aus. Diese aber verfolgte mich noch den ganzen Abend hindurch und jedem, der es hören oder auch nicht hören wollte, erzählte ich von meinem Erlebnis. Auch die Kids waren total begeistert von diesem "modernen Konzept", in einem Lastwagen direkt einkaufen zu können, ohne dass er die Ware zuerst abladen muss.

Und nun erzähle ich Ihnen auch noch von diesem wunderbaren Erlebnis. Warum ich das tue? Wir alle haben in unserem Körper drin tausend und mehr gute Erinnerungen aus früher abgespeichert. Geben wir ihnen doch immer wieder eine Chance, an die Oberfläche zu kommen, unseren Alltag zu kitzeln und mehr kindliche Leichtigkeit zu leben. Gerade und unsbesondere in der heutigen Zeit, wo so viel tragische News kursieren, ist das UNGLAUBLICH WICHTIG!


Auf unsere guten Erlebnisse aus früher! Und auf dass sie immer wieder befreit werden und uns in der Gegenwart besuchen kommen!

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen und erfüllenden Wochenabschluss!

Herzlichst

Franziska Bischof

P.S. Entschuldigen Sie, dass der Beitrag so voller Bilder ist, aber ich konnte wirklich nicht anders!

Donnerstag, 3. September 2015

schnell - schneller - am schnellsten

Liebe Leserin und lieber Leser

Es wird geschraubt und restrukturiert wo man nur kann, um noch mehr Effizienz zu erreichen. Meist ist das ja auch gut so, wenn der Mensch dabei nicht vergessen und verloren geht. Und meist ist es auch gut, wenn nicht nur am System geschraubt wird, sondern vor allem der Mensch ins Zentrum gerückt wird dabei! Ich möchte hierzu ein Beispiel machen:

Wie sieht es bei Ihnen aus: Sitzen Sie viel am Computer? Schreiben Sie viel? Tun Sie das blind und im fliessenden 10-Finger-System oder beherrschen Sie eine flinke "Adler-oder-Eigenkreation-Technik"? Ich staune immer wieder, wie viele Menschen - egal welcher Generation sie zugehören - tagtäglich mit dem Computer zu tun haben und das "richtige" 10-Finger-System nicht können. Klar sind die anderen auch schnell aber eben nie so schnell wie jemand, der das Tastaturschreiben korrekt gelernt hat. Es ist ermüdend, die Augen dauernd von den Fingern auf den Bildschirm und wieder zurück zu wechseln, viele Tippfehler auskorrigieren zu müssen und dadurch nicht fliessed schreiben zu können.
Inzwischen gibt es ganz viele gute Online-Programme, um das 10-Finger-Tastaturschreiben zu erlernen und zwar so, dass man blind schreiben kann. Ich garantiere Ihnen, die Zeitinvestition lohnt sich, denn danach sind Sie schneller, ermüden weniger, müssen sich über weniger Tippfehler ärgern und eine alltägliche Arbeit fliesst wie von selbst.
Manchmal lohnt es sich, bei den Restrukturierungen auch auch die einfachen Dinge zu achten, bei sich selbst zu beginnen und nicht nur im Grossen und bei anderen und der Firma die "Fehler" zu sehen.


Und nun: Was werden Sie mit der vielen geschenkten Zeit tun, die Sie durch effizienteres Schreiben erhalten? Mein Tipp: Investieren Sie sie weiter in sich selbst - z.B. indem Sie sich mehr Pausen gönnen - Sie haben es verdient!

Herzliche Grüsse und einen schönen Tag!

Franziska Bischof

P.S. haben Sie sich schon an einen unseren Herbstevents in Zug, Zürich oder Basel angemeldet? www.powermanagement.ch/events

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt ...

... um dich an eines unserer Webinare anzumelden. Sie finden statt zu den Themen  Und warum solltest du dich anmelden? Weil all diese Themen...