Mittwoch, 3. Juni 2015

Wenn man glücklich ist, ...

... soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)

Theodor Fontane gilt als bedeutendster deutscher Vertreter des Realismus. Wie kommt es denn aber, dass seine doch so logische und banale Aussage auch rund 150 Jahre nach seinem Tod noch immer jenseits jeglicher Realität ist?
Firmen streben danach, Gewinne vom letzten Jahr dieses Jahr zu optimieren und nächstes Jahr nochmals zu toppen. Mitarbeitende streben danach, ihre Karriereleiter noch weiter emporzuklimmen - egal ob sie nun schwindelfrei sind oder nicht. Freundschaften und Partnerschaften wollen gegen aussen hin brillieren und brüsten sich mit Feriendestinationen und Erlebnissen, mit gelaufenen Marathons und erklommenen Gipfeln. Dabei bleibt aber der Mensch mit all seinen positiven Emotionen auf der Strecke. Positive Emotionen sind nicht sensationsgeil. Sie kommen nur solange mit, als sie auch genossen und ehrlich geschätzt werden.


Wer als Firma, als Mitarbeiter oder als Privatperson immer bloss weiteren ambitionierten Zielen hinterherrennt, läuft seinem eigenen Glück davon, verliert früher oder später die Orientierung und womöglich auch sich selbst.



Vergessen Sie deshalb nicht das Geniessen und Feiern des bereits Erreichten! Zu jedem erfolgreichen Leben gehört auch die Fähigkeit, Glücksmomente zu erkennen und zu schätzen.
Gönnen Sie sich bewusst immer wieder Pausen! Nehmen Sie Erfolg nicht als Selbstverständlichkeit wahr! Feiern Sie Ihr Leben - immer mal wieder! Geniessen und achten Sie Ihr Leben - regelmässig!
Auf Sie und Ihr Leben!

Franziska Bischof

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