Donnerstag, 18. Juni 2015

Und aktuell - die Generation Z

Nach der Generation Y folgt nun die Generation Z. Altersmässig stecken diese Personen noch in den Kinderschuhen, sind inmitten der Pubertät angelangt oder haben diese bereits seit Kurzem hinter sich. Die ersten sind ins Erwerbsleben eingestiegen und haben ihren Führerschein in der Tasche. Gleich wie die Millenials zählt die Generation Z zu den "Digital Natives". Sie sind noch selbstverliebtere Individualisten als die Generation Y, kennen wenig bis keine Loyalität - weder zum Arbeitgeber, noch zu Abmachungen oder Freunden und wenn, dann am allermeisten zu Marken. Dafür sind sie versiert, Teamsitzungen auch virtuell abzuhalten.
Unterhaltung und selektive Informationsbeschaffung ist ihnen wichtig. Auch Spass und Profit stehen bei Ihnen im Vordergrund.
Für die Arbeitswelt bedeutet das, sich mit ganz neuen Persönlichkeiten auseinanderzusetzen. Persönlichkeiten, welche gut und gerne Multitasking sind, sich dabei aber auch oft verzetteln, eine Unruhe in sich tragen und vermutlich nicht auch zuletzt deswegen während ihrer Schulzeit zu Hauf mit Ritalin & Co "gefüttert" wurden. In der Arbeitswelt angekommen, setzen viele dieser zweigesichtrigen Menschen (gegen aussen immer cool, innerlich voller Unruhe - gegen aussen immer voll im Trend und Selbstverliebt, innerlich voller Selbstzweifel und Ängste) ihr Ritalin & Co ab und ersetzen es durch regelmässige Joints. Diese verhelfen ihnen zum Einschlafen, zum "cool-down-Feeling" im Alltag, halt zum Stressabbau ganz allgemein.
Beim Lesen dieser Beschreibung werden Sie sich fragen, ob nun alles ADS-ler/innen heranwachsen oder ob ich übertreibe. Nun, zweiteres ist nicht der Fall und trotzdem kann ich Ihnen ersteres genauso wenig bejahen. Sicher ist, dass die Generation Z viel mehr Unruhe in sich trägt, viel mehr auf Konsum aus ist und sich gewohnt ist, dass alles recht einfach lösbar ist. Das gleich mit ADS gleichzusetzen wäre sowohl unprofessionell als auch falsch. Dennoch behaupte ich, wird die Prognose ADS zunehmen. In Amerika war Ritalin bei Kindern bereits vor 20 Jahren sehr verbreitet (damals schluckte jedes 4. Kind täglich seine Ration). Inzwischen sind wir in der Schweiz bei ähnlichen Werten angelangt. Der Konsum von Ritalin und anderen Methylphenidaten ist zwischen 2011 und 2014 um rund 40% gestiegen. Die Diagnose dahinter wird ja wohl nicht gleichförmig zugenommen haben.
Kennen Sie persönlich Alternativen zu Medikamenten oder Drogen, wenn Sie eine innere Unruhe spüren oder Ihre Auszubildenden oder eigenen Kinder/Teenager unaushaltbar zappelig, verzettelt und launisch sind?
Die Powermanagement GmbH ist spezialisiert auf genau diese Thematiken - nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Wir freuen uns auf Sie!

Franziska Bischof / Felix Jäggi





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