Mittwoch, 24. Juni 2015

"Ich bin süchtig ...

... nach Arbeit!"


Sucht nach Arbeit ist keine stoffgebundene Sucht wie Nikotinsucht, oder ganz generell einer Sucht nach illegalen oder legalen Drogen. Sie lässt sich weder im Blut noch im Urin nachweisen. Auch eine Durchsuchung der Manteltaschen, des Büros oder der Wohnung führt keine handfesten Beweise zu Tage. Stoffungebundene Süchte (auch substandungebundene Abhängigkeiten genannt) sind eben nicht gleich einfach fassbar. Dabei liest sich die Liste der Verhaltenssüchte schier endlos, denn im Prinzip kann fast jedes Verhalten zur Sucht werden:
  • Einkaufen
  • Computer / Internet / Games / Glücksspiele
  • Sport / Fitness
  • Fernsehen und/oder Musik
  • Sex und/oder Pornografie
  • Sammeln
  • Essen (bzw. Nicht-Essen und die ganze Palette der Essstörungen)
  • ...

Die Ursache einer Sucht ist sehr häufig die Flucht aus einer Situation: Man will Ängste, Probleme, Konflikte, Frust oder Ärger mit der Verhaltensweise "unterdrücken bzw. verdrängen". Die Folgen hingegen sind immer dieselben. Die Person verliert seine Freiheit und schadet seiner Gesundheit (finanziell, sozial, körperlich, psychisch - je nach Art der Sucht).

Der Weg aus einer stoffungebundenen Sucht ist vergleichbar, wie der Entzug von einer stofflichen Abhängigkeit und genauso schwierig zu bewältigen. Um nicht unzählige Versagen, Rückfälle und Enttäuschungen  von sich selbst und dem Umfeld in Kauf nehmen zu müssen, ist die Begleitung durch Fachleute und Selbsthilfegruppen sehr zu empfehlen.

Die Powermanagement GmbH ist spezialisiert im Umgang mit zwei spezifischen stoffungebundenen Süchten - der Arbeitssucht und der Online- und Mediensucht.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie selbst oder jemand in Ihrem beruflichen oder privaten Umfeld betroffen ist. Wir begleiten Sie und die Person gerne zurück in die Freiheit!

Auf Ihre Work-Life-Balance!

Franziska Bischof


Powermanagement GmbH, Im Rank 163, 6300 Zug, www.powermanagement.ch, info@powermanagement.ch, 041 740 68 28


Donnerstag, 18. Juni 2015

Und aktuell - die Generation Z

Nach der Generation Y folgt nun die Generation Z. Altersmässig stecken diese Personen noch in den Kinderschuhen, sind inmitten der Pubertät angelangt oder haben diese bereits seit Kurzem hinter sich. Die ersten sind ins Erwerbsleben eingestiegen und haben ihren Führerschein in der Tasche. Gleich wie die Millenials zählt die Generation Z zu den "Digital Natives". Sie sind noch selbstverliebtere Individualisten als die Generation Y, kennen wenig bis keine Loyalität - weder zum Arbeitgeber, noch zu Abmachungen oder Freunden und wenn, dann am allermeisten zu Marken. Dafür sind sie versiert, Teamsitzungen auch virtuell abzuhalten.
Unterhaltung und selektive Informationsbeschaffung ist ihnen wichtig. Auch Spass und Profit stehen bei Ihnen im Vordergrund.
Für die Arbeitswelt bedeutet das, sich mit ganz neuen Persönlichkeiten auseinanderzusetzen. Persönlichkeiten, welche gut und gerne Multitasking sind, sich dabei aber auch oft verzetteln, eine Unruhe in sich tragen und vermutlich nicht auch zuletzt deswegen während ihrer Schulzeit zu Hauf mit Ritalin & Co "gefüttert" wurden. In der Arbeitswelt angekommen, setzen viele dieser zweigesichtrigen Menschen (gegen aussen immer cool, innerlich voller Unruhe - gegen aussen immer voll im Trend und Selbstverliebt, innerlich voller Selbstzweifel und Ängste) ihr Ritalin & Co ab und ersetzen es durch regelmässige Joints. Diese verhelfen ihnen zum Einschlafen, zum "cool-down-Feeling" im Alltag, halt zum Stressabbau ganz allgemein.
Beim Lesen dieser Beschreibung werden Sie sich fragen, ob nun alles ADS-ler/innen heranwachsen oder ob ich übertreibe. Nun, zweiteres ist nicht der Fall und trotzdem kann ich Ihnen ersteres genauso wenig bejahen. Sicher ist, dass die Generation Z viel mehr Unruhe in sich trägt, viel mehr auf Konsum aus ist und sich gewohnt ist, dass alles recht einfach lösbar ist. Das gleich mit ADS gleichzusetzen wäre sowohl unprofessionell als auch falsch. Dennoch behaupte ich, wird die Prognose ADS zunehmen. In Amerika war Ritalin bei Kindern bereits vor 20 Jahren sehr verbreitet (damals schluckte jedes 4. Kind täglich seine Ration). Inzwischen sind wir in der Schweiz bei ähnlichen Werten angelangt. Der Konsum von Ritalin und anderen Methylphenidaten ist zwischen 2011 und 2014 um rund 40% gestiegen. Die Diagnose dahinter wird ja wohl nicht gleichförmig zugenommen haben.
Kennen Sie persönlich Alternativen zu Medikamenten oder Drogen, wenn Sie eine innere Unruhe spüren oder Ihre Auszubildenden oder eigenen Kinder/Teenager unaushaltbar zappelig, verzettelt und launisch sind?
Die Powermanagement GmbH ist spezialisiert auf genau diese Thematiken - nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Wir freuen uns auf Sie!

Franziska Bischof / Felix Jäggi





Powermanagement GmbH, im Rank 163, 6300 Zug, www.powermanagement.ch, info@powermanagement.ch, 041 740 68 28

Mittwoch, 10. Juni 2015

Theorie gegen Praxis oder die Generation Y

Als Generation Y oder als "Millennials" werden Personen mit Jahrgängen zwischen 1980 und 1995 bezeichnet. Sie sind die erste Generation, welche mit Computern, Handys / Smartphones und sozialen Medien aufgewachsen sind. Daher wird ihnen zugesprochen, sie seien sehr technologieaffin.

Ebenfalls spricht man dieser Altersgruppe zu, sie hätten einen grossen Hang zur Individualität, strebten nach persönlicher Freiheit und Selbstverwirklichung. Etwas ironisch wurde auch der prägende Begriff "egoistische Teamworker" für sie kreiert, weil ihnen trotz grossem Wert auf Inividualismus gleichzeitig auch ein gutes Team bei der Arbeit von grosser Bedeutung ist.


Das ist doch paradox, mögen Sie denken! Ja, ist es! Und genau dieselbe Generation gibt bei allen Umfragen an, Work-Life-Balance sehr stark zu gewichten und dafür bereit zu sein, Karrierebussen in Kauf zu nehmen. Wirklich? Ich behaupte, das Denken und das Handeln klafft da mal wieder gross auseinander! Sind das nicht die gleichen Menschen, die mit dem Selfiestick durch die Gegend spazieren, und im wirklichen realen Leben sich selbst möglichst gar keinen Raum geben? Äusserlichkeiten ja, aber jemanden in sein Inneres blicken lassen dann doch eher nicht. Auffallen wollen und trotzdem Mainstream sein wollen. So lässt sich kein Glück finden!

Und was mich genauso argwöhnisch macht ist die Diskrepanz, eine Gruppe von Menschen in eine Schublade drücken zu können, die sich selbst als Individualisten sieht und trotzdem kann über diese Gruppe so viel Homogenität ausgesagt werden. Das ist doch genauso paradox!

Was bringt uns Menschen dieses Schubladendenken wirklich?

Ich empfehle Ihnen, sich selbst zu einer feinen Glacé einzuladen und sich mit sich selbst und Ihren eigenen Werten auseinander zu setzen - egal zu welcher Schublade Sie gehören (wollen). Diese Werte dann zu leben, für diese einzustehen, das macht Sie eben genau einzigartig und spannend ist: Das Glück mag solche Menschen - seien Sie auf der Hut!

Herzlichst, Ihre Franziska Bischof

Powermanagement GmbH, Im Rank 163, 6300 Zug, www.powermanagement.ch, info@powermanagement.ch, 041 740 68 28


 

Mittwoch, 3. Juni 2015

Wenn man glücklich ist, ...

... soll man nicht noch glücklicher sein wollen. (Theodor Fontane)

Theodor Fontane gilt als bedeutendster deutscher Vertreter des Realismus. Wie kommt es denn aber, dass seine doch so logische und banale Aussage auch rund 150 Jahre nach seinem Tod noch immer jenseits jeglicher Realität ist?
Firmen streben danach, Gewinne vom letzten Jahr dieses Jahr zu optimieren und nächstes Jahr nochmals zu toppen. Mitarbeitende streben danach, ihre Karriereleiter noch weiter emporzuklimmen - egal ob sie nun schwindelfrei sind oder nicht. Freundschaften und Partnerschaften wollen gegen aussen hin brillieren und brüsten sich mit Feriendestinationen und Erlebnissen, mit gelaufenen Marathons und erklommenen Gipfeln. Dabei bleibt aber der Mensch mit all seinen positiven Emotionen auf der Strecke. Positive Emotionen sind nicht sensationsgeil. Sie kommen nur solange mit, als sie auch genossen und ehrlich geschätzt werden.


Wer als Firma, als Mitarbeiter oder als Privatperson immer bloss weiteren ambitionierten Zielen hinterherrennt, läuft seinem eigenen Glück davon, verliert früher oder später die Orientierung und womöglich auch sich selbst.



Vergessen Sie deshalb nicht das Geniessen und Feiern des bereits Erreichten! Zu jedem erfolgreichen Leben gehört auch die Fähigkeit, Glücksmomente zu erkennen und zu schätzen.
Gönnen Sie sich bewusst immer wieder Pausen! Nehmen Sie Erfolg nicht als Selbstverständlichkeit wahr! Feiern Sie Ihr Leben - immer mal wieder! Geniessen und achten Sie Ihr Leben - regelmässig!
Auf Sie und Ihr Leben!

Franziska Bischof

Powermanagement GmbH, Im Rank 163, 6300 Zug, www.powermanagement.ch, info@powermanagement.ch, 041 740 68 28