
Tatsache ist, dass man seinen Job tatsächlich sehr innig lieben und dennoch keinen Schaden davon tragen muss. ABER eine Heirat mit dem Job sollte man tatsächlich nicht eingehen - definitiv nicht! Der Job ist und bleibt ein Job und ersetzt weder menschliche Beziehungen, noch Hobbies noch andere Lebensprojekte, die auch spannend sein können.
Ein Job ist - egal ob selbständig oder als angestellte Person - letztendlich nur ein Vertrag. Innerhalb dieses Jobs geht man wiederum Beziehungen ein. Manche sind persönlicher Art, manche bleiben auf professioneller und sachlicher Ebene. Beides ist OK und erfüllend. Denn letztendlich sind es meist die Beziehungen, welche ausmachen, ob ich es als lohnend und sinnstiftend empfinde, mich für meinen Job einzusetzen.
Aber zurück zur Frage, ob man seinen Job lieben muss, um glücklich zu sein: Der Job ist ein Teil des Lebens und nimmt - egal ob als Hausfrau -mann mit oder ohne externen Teilzeitjob oder als Vollzeitworker/in - einen beachtlichen Teil unseres Lebens ein. Und da wir europäischen Menschen uns zu einem grossen Teil über unser Arbeitsleben definieren, ist es auch wichtig, dass dieser Einsatz von uns selbst wie auch von aussen wertgeschätzt wird. Ist das nicht der Fall, benötigen wir für ein-und-dieselbe Arbeit mehr Kraft. Sie kostet uns Energie, raubt uns unsere Motivation und letztendlich hinterfragen wir auch den Sinn dieser Arbeit. Wertschätzung und Arbeit gehören also eng zueinander. Doch was war zuerst - das Huhn oder das Ei?
Ich wünsche Ihnen ein erfüllendes Wochenende und einen positiven Start in die neue Woche!
Herzlichst
Franziska Bischof
P.S. am 18. März 16 findet unser erster Erlebnisevent in Zug zum Thema Burnout statt. Jetzt anmelden unter www.powermanagement.ch/erlebnisevents.html - es lohnt sich!