Montag, 4. August 2014

... noch immer Ferien

Zwei Wochen Ferien sind besser als eine Woche Ferien. Denn verdient werden müssen sie sowieso. Und danach warten sowieso wieder Berge von Pendenzen, auch wenn man sich fast ein Bein ausgerissen hat, diese vor den Ferien noch "zu bodigen".

Mindestens einmal im Jahr müssten zwei Wochen Ferien am Stück drin liegen. Die Erholung ist definitiv anders, intensiver, tiefgründiger und nachhaltiger. Natürlich sind drei Wochen noch besser, doch dann wird die Zeitspanne zwischen Ferien und Ferien erschreckend hoch.

Nun denken Sie vielleicht, ich arbeite nicht gerne, dass ich mich so über Ferien unterhalte. Nein, dem ist nicht so! Ich liebe meine Arbeit und meine Kunden und meine Projekte allesamt! Und ich setze mich für sie mit all meinem Wissen und Können ein. Damit ich das kann, gönne ich mir im Alltag soweit es geht Erholungsoasen in Form von wirklichem Feierabend und Weekends. Und da ich oft halt auch am Abend Coachingtermine habe, findet halt mein Feierabend nicht selten am Vormittag statt. Nein, das war kein Witz! Ich gönne mir Freiheiten, wo ich kann. Und wenn mein Feierabend am Abend nicht möglich ist, dann halt eben tagsdurch oder am Vormittag. Ich kann Menschen, die in einer Krise stehen oder Angst vor einem Rückfall in einen Burnout haben nicht begleiten, wenn ich selbst nicht mit beiden Füssen auf dem Boden stehe. Natürlich bin ich auch nur ein Mensch und ich stolpere auch oder werde vom Leben geschüttelt. Das gehört dazu. Aber ich kenne Strategien, die uns helfen mit Stolpern und Schütteln umzugehen. Und selbstverständlich wende ich diese auch bei mir selbst an. Psychologisches Wissen lässt sich doch tatsächlich leben und muss gar nicht vom Boden abgehoben sein! Das Gegenteil ist der Fall: Psychologie kann helfen, sich zu verankern, damit Stolpersteine oder Gewitterböen einen nicht grad umhauen.

Ich freue mich auf die weiteren Begegnungen mit Ihnen nach meinen Ferien!